Das Tor nach Indien
Sound of Cologne als Brückenkopf

Zum ersten Mal fand vom 17. bis zum 20. Dezember in Delhi Global Groove, das erste Festival mit Convention für elektronische Musik statt. Über 50 deutsche Fachteilnehmer besuchten den Subkontinent, bereit zum Austausch über einen - im Verhältnis zum dort überpräsenten Bollywood-Sound - Randbereich der Musiklandschaft des Subkontinents. Ein Pioniertrip der eigenen Art, ermöglicht mit Mitteln des Goethe Instituts und kuratiert von Ralph Christoph im Auftrag von c/o pop und Sound of Cologne.
Mit Ada, Matthias Schaffhäuser, MIT und Tobias Thomas kam der größere Teil der deutschen Elektronikbotschafter aus Köln, dazu gesellten sich The Notwist aus Weilheim, Modeselektor, Tele und Bobby And Blumm aus Berlin. Alle waren nach eigenen Aussagen fasziniert von den Kontrasten vor Ort, den außergewöhnlichen Locations, aber vor allem den Begegnungen mit Gleichdenkenden, zu denen es ohne diese Reise im Auftrag der Musik nie gekommen wäre.
Begleitet wurden die Künstler mit Unterstützung des Wirtschaftsdezernats der Stadt Köln von einer offiziellen Delegation der Kreativwirtschaft. Zu den Vertretern des Clusters gehörten Mitarbeiter des Elektroniklabels Kompakt Records, der Veranstalter Prime Entertainment und Gebäude 9, des Musikfestivals c/o pop, des Künstlermanagements Kingstone, sowie der Produktionsfirmen 2Bild TV&Media und CHBP Film- und Musikproduktion.
Indien war für alle mehr als nur ein zu erobernder Markt und wird mit Sicherheit auch noch lange in den Köpfen nachhallen. Die elektronische Musik aus Deutschland hat jetzt einen Brückenkopf, nächstes Jahr wird der Austausch mit Clubnächten und Kongressprogramm weiter fortgesetzt, erneut initiiert vom Goethe mit Unterstützung von Sound of Cologne.
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